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Graf & Gräfin "Earl Gray"

Graf & Gräfin "Earl Gray" Wie versprochen werde ich heute über die Geschichte einer der beliebtesten Teesorten Europas berichten, nämlich den Earl Grey. Allein schon sein Name verströmt den Hauch britischer Eleganz mit ihrer berühmten "Five o'Clock Tea Time" Tradition.

Wie um das große Thema Tee insgesamt ranken sich gerade um diese aromatische Teemischung, so auch um seinen Namensgeber, viele amüsante Legenden. Ich möchte mich hier den Worten des "Alten Fritz" (Friedrich der Große, König von Preußen) anschließen, der einmal sagte: "Je mehr man altert, desto mehr überzeugt man sich, dass seine heilige Majestät der Zufall gut Dreiviertel der Geschäfte dieses miserablen Universums besorgt".

Und so war auch der Schwarze Tee Earl Grey lediglich ein Zufallsprodukt, an dem sich nach wie vor Millionen Tee-Liebhaber täglich erfreuen.

 

Wer war eigentlich dieser Earl Grey?

Die Teesorte Earl Grey wurde schon im 19. Jahrhundert sehr populär und erlangte schnell den Status eines Klassikers unter den Schwarzen Tees. Tatsächlich verdankt er seinen Namen Sir Charles Grey (13.03.1764 - 17.07.1845), dessen Nachfahren auch heute noch in der englischen Grafschaft Northumberland beheimatet sind. Charles Grey erhielt seinen Adelstitel (der dem deutschen Graf entspricht) im Jahre 1806 aufgrund seiner Verdienste als britischer Heerführer. Wie auch viele andere Adlige hatte er eine beachtliche politische Karriere gemacht. Als britischer Premierminister hob er im Jahre 1833 das Teehandelsmonopol der East India Company einfach auf.

Durch diese Lockerung des Handelsabkommens zwischen China und England fielen die Teepreise dramatisch mit dem Ergebnis, dass Tee nun endlich auch für Normalbürger erschwinglich wurde. Das dankten ihm die Engländer damit, dass eine Teesorte fortan nach ihm benannt wurde. Wer also bisher vermutete, dass die Teesorte Earl Grey eine Erfindung des zweiten Earls Charles Grey sei, liegt nicht so ganz richtig. Aber warum wurde gerade diese Teesorte dem Earl zugedichtet?

Die Legenden um den berühmtesten Tee der Welt

Bekanntlich wurde der Schwarze Tee Earl Grey ursprünglich ausschließlich aus chinesischen Teesorten hergestellt. So erzählt eine Legende, dass Earl Grey während einer Seenot den Sohn eines sehr einflussreichen chinesischen Mandarins gerettet habe. In seiner großen Dankbarkeit schenkte ihm der Mandarin ein Päckchen mit jenem aromatischen schwarzen Tee, das auch das (geheime) Rezept dazu enthielt. Schon lange wird Earl Grey allerdings außer aus chinesischen Teesorten sogar bevorzugt aus Sorten aus Indien und Sri Lanka (bis 1972 Ceylon) hergestellt.

Der Subkontinent gilt heute weltweit als Hauptproduzent für Schwarztee. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch Indien den Ursprung des Earl Grey Tees für sich beansprucht. So soll sein Geheimnis auf einen Radscha zurückgehen, einem indischen Herrscher, der den Premierminister Earl Grey mit Tee dafür dankte, dass dieser seinen Sohn vor dem Angriff durch einen Tiger bewahrt hatte.

Während sich die chinesischen und indischen Legenden um den Earl Grey Tee um ihre Rangfolge streiten, hat sich auf der anderen Seite der Erde inzwischen eine ganz andere, eher pragmatische Geschichte durchgesetzt. Im Jahre 1833 reiste der britische Premierminister Earl Grey mit dem Schiff von China nach England. Selbstverständlich war dieses Schiff mit großen Mengen Schwarztee, aber auch mit Bergamottöl beladen. Während dieser Fahrt zog ein schwerer Sturm auf. Das Schiff geriet in starkes Schlingern, sodass die gesamte Ladung unter Deck durcheinanderflog. Dabei wurde ein großer Teil des Tees mit Bergamottöl durchtränkt, der ganze schöne Tee war verdorben - dachte man.

Der Earl brachte es aber nichts übers Herz, den wertvollen Tee einfach so vernichten zu lassen und testete erst einmal, ob der Tee vielleicht doch noch irgendwie trinkbar ist, damit die Ladung möglicherweise unter Preis noch verkauft werden kann. Aber was war das denn? Dieses Zeug schmeckte ganz hervorragend. Auch seine Freunde und Bekannten bestätigten seinen ersten Eindruck. Die Kunde vom Tee mit dem besonderen Extra verbreitete sich wie ein Lauffeuer.

Bergamottöl - die geheimnisvolle Zutat

Fakt ist, dass der charakteristische, zitrusähnliche Geschmack des Earl Grey Tees auch heute noch gezielt durch ein Bergamotte-Aroma zugeführt wird. Beim Bergamottöl handelt es sich um ein ätherisches Öl aus den gleichnamigen süditalienischen Früchten. Es wird durch Auspressung der Schalen gewonnen. Für nur einen Liter dieses besonderen Öls sind 200 Kilogramm Früchte erforderlich. Es ist allerdings so, dass diese Früchte ganz gezielt für die Produktion ihres Öls in Kalabrien angebaut werden, als Obst haben sie keine Bedeutung.

Wichtig zu wissen: Diese Zitrusfrucht erhielt ihren Namen wegen ihrer Ähnlichkeit mit einer gleichnamigen Gruppe von Birnen. Aus diesem Grunde hat sich vielfach der Irrtum eingeschlichen, dass es einst eine Ladung Birnen war, deren Saft zur "Verfeinerung" des Schwarzen Tees geführt hatte.

Graf und Gräfin Earl Grey

Die Tee-Liebhaber dieser Welt haben unzählige Tassen bei endlosen Diskussionen darüber getrunken, wie richtiger Earl Grey Tee schmecken muss. Fakt ist, Earl Grey Tee darf aus verschiedenen Schwarzteesorten mit Bergamottöl oder Bergamotte-Aroma hergestellt werden. Aber viele Teekenner geben mir bestimmt recht, wenn ich behaupte, dass wahrer Earl Grey Tee puristisch sein muss in dem Sinne, dass immer eine exzellente Schwarzteebasis und Bergamotte-Aroma aus natürlichem Bergamottöl die Grundlage bilden sollte, eben genau so wie unser 'Graf "Earl Grey" Premium Tee'.

Interessanterweise wird dieser Tee bevorzugt von Männern gekauft. Die Damen dieser Welt sind mal wieder ganz anderer Meinung, wie auch Mary Elizabeth Grey, die Ehefrau von Earl Grey, nach der eine bestimmte Teemischung den Namen Lady Grey bekam. Zwar fanden auch die Frauen den besonders guten Schwarzen Tee mit dem Bergamotte-Arome ganz entzückend, aber es fehlte ihnen noch ein wichtiges Accessoire. Nach ihrem Empfinden mussten es unbedingt noch die auffällig blauen Malvenblüten sein, die dem eher strengen englischen Klassiker eine Note der leichten Verspieltheit verleihen, so wie es unserem 'Gräfin "Earl Grey" Tee' gut gelungen ist, wie wir meinen.

Und zusätzlich ergänzte unsere "La Grande Dame", wie es sich für eine vornehme Edeldame gehörte, den Tee noch um weitere natürliche Aromen, die der Genießerin ganz neue Träume eröffnen. Es ist sicherlich keine neue wissenschaftliche Erkenntnis, dass sich die Geschmäcker von Männern und Frauen geringfügig unterscheiden.

Aber in Einem sind sich dann doch alle einig: Tee muss richtig zubereitet und serviert werden. Im Falle von Earl Grey Tee braucht es zum Beispiel sehr dünnwandige Porzellantassen. Nur so kann der Tee seine ganze betörende Blüte entfalten, aber dies soll ein Thema bei unserer nächsten "Tea Time" werden.

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